Sechs Leistungsfelder — eine Disziplin
Kapital, Governance und Umsetzung sind keine isolierten Fachgebiete. In der industriellen Realwirtschaft bedingen sie einander: schlechte Governance erodiert den Wert einer gut strukturierten Transaktion; eine schwache Kapitalallokation lähmt selbst die beste operative Umsetzung; fehlende Execution Oversight macht jede Governance-Architektur zur Dekoration. Meine sechs Leistungsfelder bilden ein integriertes System — nicht sechs separate Angebote.
Kapital & Co-Investment
Die Nachfrage nach Direktinvestments ist real und wächst. Laut PwC Global Family Office Deals Study 2025 sind 69 Prozent der Family-Office-Deals inzwischen Club Deals oder Co-Investments. Familien wollen direkt investieren — aber nur wenige haben die interne Kapazität für qualifiziertes Deal Sourcing, strukturierte Due Diligence und dauerhafte Governance einer Direktbeteiligung. Ich schliesse diese Lücke.
Was ich konkret tue: Ich originiere und qualifiziere Investitionsmöglichkeiten in kapitalintensiven Sektoren — Infrastruktur, Energiewende, Kreislaufwirtschaft, Industrieplattformen. Ich strukturiere die Beteiligung und die Governance-Rechte. Ich begleite die Kapitalseite durch den gesamten Lebenszyklus des Investments, vom ersten Screening bis zur Wertrealisierung. Für wen: Family Offices und Investmentfonds, die direkten Zugang zur industriellen Realwirtschaft suchen, ohne die Governance-Risiken des unbegleiteten Direktinvestments einzugehen.
Beirat & Governance
Ein Beirat oder Verwaltungsrat ist nicht dasselbe wie eine Governance-Architektur. Zu viele Gremien existieren, ohne echte Entscheidungsrechte, ohne strukturierten Informationsfluss, ohne Eskalationsmechanismen. Das Ergebnis: Governance als Ritual statt als Schutzmechanismus. PwC zeigt, dass 55 Prozent der Aufsichtsräte glauben, mindestens ein Gremiumsmitglied müsste ersetzt werden — ein historischer Höchstwert. Die Nachfrage nach substanzieller Governance-Kompetenz ist evident.
Was ich konkret tue: Ich übernehme unabhängige Beirats- und Verwaltungsratsmandate in Fondsbeteiligungen und inhabergeführten Industriegruppen. Ich entwerfe die Governance-Architektur — Entscheidungsrechte, Ausschussstruktur, Informationsasymmetrie, Kontrollen — die das Kapital schützt und die Entscheidungsqualität erhöht, ohne die operative Agilität zu bremsen. Für wen: Fonds, die institutionelle Governance in ihre Portfoliounternehmen einbringen wollen; inhabergeführte Gruppen, die sich auf Kapitalpartner vorbereiten.
Wertschöpfung & operative Aufsicht
Laut Bain Global PE Report 2026 wurde 2024 71 Prozent des Wertes in PE-Exit-Transaktionen durch Umsatz- und EBITDA-Wachstum geschaffen — nicht durch Financial Engineering. «12 ist das neue 5»: Die Halteperioden verlängern sich, operative Disziplin entscheidet über die Rendite. Wer keinen echten Operating-Partner-Ansatz hat, verliert in der Hold-Phase.
Was ich konkret tue: Ich übernehme die Funktion des Operating Partner in Beteiligungen und inhabergeführten Unternehmen — mit einem strukturierten 100-Tage-Plan, klaren EBITDA-Prioritäten und kontinuierlicher Aufsicht über Transformationen und Turnarounds. Ich stelle die Verbindung zwischen Kapital und Umsetzungsebene her, die in den meisten Direktinvestments fehlt. Für wen: Fonds und Family Offices mit Portfoliounternehmen, die operative Beschleunigung brauchen; inhabergeführte Gruppen in Transformationsphasen.
Sachwerte & Energiewende
Der DLA Piper Energy Transition M&A Report 2026 dokumentiert 599 Milliarden US-Dollar M&A-Volumen in der Energiewende — ein Plus von über 20 Prozent im Wert. Die Wertschöpfungskette aus Infrastruktur, Dienstleistungen und Speicherung allein kam auf 271 Milliarden, ein Plus von 38 Prozent. Das Kapital konzentriert sich. Wer die Sektordynamik nicht versteht, kann das Risiko nicht richtig einschätzen.
Was ich konkret tue: Ich bringe vertikale Branchenkompetenz ein — aus der ingenieurmäßigen Praxis kapitalintensiver Industrieprogramme. Ich bewerte das technische und operative Risiko von Sachwert-Transaktionen mit der Methode eines Ingenieurs, nicht nur die Finanzmodelle. Kreislaufwirtschaft, Energiesysteme, Infrastrukturplattformen — Sektoren, in denen das Risiko technisch ist, bevor es finanziell wird. Für wen: jeden Investor, der Kapital in diese Sektoren allokiert und einen Partner braucht, der das Modell und die Anlage versteht.
Der neue Front: Infrastruktur für künstliche Intelligenz
McKinsey schätzt bis 2030 weltweite Kapitalausgaben von 5.200 Milliarden US-Dollar allein für Rechenzentren, die auf die KI-Nachfrage ausgerichtet sind — im beschleunigten Wachstumsszenario bis zu 7.900 Milliarden, traditionelle IT-Kapitalausgaben eingerechnet. Die IEA projiziert, dass sich der Strombedarf von Rechenzentren bis 2030 mehr als verdoppelt — von 415 auf 945 TWh, mit einem Plus von 17 Prozent allein 2025, getrieben durch KI. Das sind Grössenordnungen, die sich mit den großen historischen Infrastrukturwellen messen lassen.
Es handelt sich um ein kapitalintensives, technisches Vorhaben mit realem Ausführungsrisiko — Energieverfügbarkeit, Genehmigungsfristen, Lieferkette — genau die Art von Programm, auf das sich meine Methode ohne Anpassungsbedarf anwenden lässt: Ausrichtung zwischen Kapital, Infrastruktur-Governance und Umsetzungsdisziplin. Ich verfolge dieses Feld mit wachsender professioneller Aufmerksamkeit, mit derselben Disziplin des CGE Alignment Index, die ich auf traditionelle Energie- und Infrastrukturprogramme anwende.
Kapitalallokation & Investitionsdisziplin
Kapitalallokation ist keine Finanzübung. Es ist eine strategische Entscheidung: Welches Ziel verfolgt das Kapital? Welchen Zeithorizont? Welche Risikobereitschaft? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, ergibt die Strukturentscheidung Sinn. In kapitalintensiven Programmen — wo Commitments über viele Jahre gebunden sind — ist die Allokationsdisziplin der erste Risikoschutz.
Was ich konkret tue: Ich entwickle und überprüfe Frameworks zur Kapitalallokation für Investoren mit Engagement in der industriellen Realwirtschaft. Ich überprüfe die Governance kapitalintensiver Programme mit dem Blick eines Principal Investors: Sind die Ziele des Kapitals in der Programmstruktur verankert? Sind die Kontrollen proportional zum gebundenen Kapital? Für wen: Fonds, Family Offices und inhabergeführte Holdings mit grossen, langfristigen Kapitalverpflichtungen.
Im Rahmen eines vertraulichen Netzwerks institutioneller Investoren bewerte ich Investitionsmandate — ich treffe Managementteams und liefere eine unabhängige Einschätzung zu Governance, Ausführung und realem Risiko — im Auftrag von Fonds, Family Offices sowie strategischen und industriellen Investoren, die in den Bereichen Infrastruktur, Energiewende, Kreislaufwirtschaft, Industrieplattformen, digitale und KI-Infrastruktur sowie Real Assets aktiv sind. Programme und Projekte in einer Grössenordnung von über einer Milliarde Euro, mit derselben Capital-Governance-Execution-Disziplin, die ich auf direkte Mandate anwende.
Grenzüberschreitende Entwicklung
Die relevanten Kapitalpools für industrielle Sachwert-Investitionen sind international: Luxemburger Infrastrukturfonds, Family Offices in der Schweiz, dem Nahen Osten und Nordamerika, Staatsfonds mit Industrie-Allokationen. Internationalität ist keine Eigenschaft des Profils — sie ist eine operative Voraussetzung für jedes Mandat, das institutionelles Kapital bewegt.
Was ich konkret tue: Ich öffne den Zugang zu Kapitalpools und Industriepartnern zwischen Europa, dem Nahen Osten und den globalen Hubs — mit der Glaubwürdigkeit eines Practitioners, der grenzüberschreitende Programme geleitet hat, nicht nur beraten. Für inhabergeführte Unternehmen bedeutet das: Zugang zu internationalem Kapital ohne die Komplexität, die ein unerfahrener Berater nicht navigieren kann. Für Investoren: Zugang zu Dealflow in Märkten, die lokale Kenntnis erfordern.
Das integrierte Modell: wie die sechs Felder zusammenwirken
In der Praxis erscheinen diese sechs Felder selten isoliert. Ein Family Office, das ein Co-Investment in eine Infrastrukturplattform prüft, braucht gleichzeitig: qualifiziertes Sourcing (Kapital & Co-Investment), eine Governance-Architektur für die Beteiligungsstruktur (Beirat & Governance), einen Plan für die operative Wertschöpfung in der Hold-Phase (Wertschöpfung & operative Aufsicht) und die Branchenkompetenz, um das technische Risiko zu bewerten (Sachwerte & Energiewende). Ich bringe alle vier in einem Mandat — mit einem einzigen Ansprechpartner, der die Logik des gesamten Systems versteht.
Das ist der strukturelle Vorteil gegenüber spezialisierten Beratern, die jeweils nur ein Feld abdecken: kein Koordinationsaufwand zwischen verschiedenen Mandatsträgern, keine Informationsasymmetrien zwischen Kapital- und Umsetzungsseite, keine Governance, die isoliert vom operativen Kontext entworfen wird. Kapital, Governance und Umsetzung in einer Person — das ist keine Bescheidenheitsbehauptung, sondern die Beschreibung einer spezifischen Kombination, die in kapitalintensiven Direktinvestments schwer zu replizieren ist.
Warum der industrielle Mid-Market
Mein Fokus liegt auf dem industriellen Mid-Market — Transaktionen und Programme, bei denen die Governance-Architektur und die operative Aufsicht den Unterschied machen, aber ein ganzes Beratungsteam unverhältnismässig wäre. Das ist der Bereich, in dem ein einziger erfahrener Ansprechpartner mit breiter Kompetenz mehr Wert schafft als eine grosse Mannschaft mit enger Spezialisierung. BCG schätzt das globale AuM der Principal Investors — Staatsfonds, Pensionsfonds, Family Offices — auf rund 59.000 Milliarden US-Dollar bis 2030. Ein wachsender Teil davon fliegt in Direktinvestments in der industriellen Realwirtschaft. Der Bedarf an kompetenter Governance-Begleitung wächst schneller als das Angebot.
Im Mid-Market sind die Governance-Defizite am grössten und die Auswirkungen am direktesten spürbar. Grosse Konzerne haben Legal, Compliance und interne Aufsichtsgremien. Grosse Fonds haben Operating-Partner-Teams. Der industrielle Mid-Market — oft inhabergeführt, oft kapitalhungrig, oft in strukturellen Transformationsphasen — hat keines von beidem. Genau hier liegt der Hebel: Governance und operative Aufsicht auf institutionellem Niveau, skaliert auf die Realität dieser Unternehmen und dieser Deals.
Arbeiten Sie mit Fonds, Family Offices oder Unternehmen?
Mit allen drei — weil der Wert in der Brücke liegt. Fonds und Family Offices brauchen einen Partner, der Origination, Governance und operative Wertschöpfung auf der Sachwert-Seite versteht. Inhabergeführte Unternehmen brauchen jemanden, der ihnen hilft, die Sprache des institutionellen Kapitals zu sprechen und investorenreif zu werden. Die Brücke zwischen diesen zwei Welten ist selten besetzt — das ist mein Platz.
Übernehmen Sie auch operative Rollen oder nur Advisory?
Beides, je nach Mandat. In Board-Mandaten ist die Rolle definitionsgemäß Aufsicht und Governance. In Operating-Partner-Mandaten übernehme ich direkte operative Verantwortung für Prioritäten und Umsetzung. Die Grenze zwischen Advisory und Execution verschwimmt in der Praxis: der Wert entsteht dort, wo beides zusammenwirkt. Was ich nie tue: beraten und dann verschwinden. Jedes Mandat beinhaltet Accountability für das Ergebnis.
Wie viele Mandate führen Sie gleichzeitig?
Wenige, bewusst. Mein Ansatz erfordert persönliches, nicht delegiertes Engagement. Qualität vor Quantität ist keine Marketingaussage, sondern eine operative Notwendigkeit: echte Execution Oversight funktioniert nicht aus der Distanz. Diskretion und persönliches Engagement sind die zwei Säulen, die institutionelles Kapital einfordert — und die ich in jedem Mandat garantiere.
